Im nordrhein-westfälischen Lippstadt hat das Bauunternehmen Dommel GmbH einen Mischwasserkanal aus dem Jahr 1900 saniert. Der historische Kanal wurde damals noch in offener Bauweise aus Ziegelmauerwerk gebaut – heute ist er unter belebten Straßen, Fußwegen und Parkplätzen versteckt.
GFK als langlebige Lösung
Die Modernisierung erfolgte mit einem GFK-Schlauchliner (glasfaserverstärkter Kunststoff), der ohne Aufgraben in das alte Rohrsystem eingebracht wurde. Diese Methode bietet klare Vorteile:
- keine vollständige Sperrung der Straße
- hohe Lebensdauer von bis zu 50 Jahren
- chemisch beständig und robust gegenüber Abrieb
- ideal für Altbauten und Innenstadtbereiche
Dank dieser grabenlosen Sanierungstechnik konnten sowohl Zeit als auch Kosten eingespart werden – mit minimaler Belastung für Anwohner und Verkehr.
Komplexe Bedingungen vor Ort
Die Bauarbeiten fanden unter besonderen Bedingungen statt: Der zu sanierende Abschnitt liegt in einem stark frequentierten Innenstadtbereich mit enger Bebauung. Auch die Tiefe des Kanals – teils bis zu sechs Meter – stellte eine Herausforderung dar.
Dennoch verlief die Sanierung reibungslos, auch dank moderner Robotik und Kameratechnik, die bei der GFK-Installation eingesetzt wurden.
Nachhaltigkeit und Technik vereint
Solche Sanierungen sind ein Beispiel für die zukunftsorientierte Bauweise im Tiefbau. Unternehmen setzen auf vergleichbare Lösungen bei der Modernisierung alter Versorgungsinfrastruktur. Der Einsatz von langlebigem GFK reduziert Folgekosten und schützt Umwelt und Grundwasser.
Alte Infrastruktur zukunftsfähig gemacht
Die erfolgreiche Sanierung des über 120 Jahre alten Mischwasserkanals in Lippstadt zeigt, wie innovative Technik und präzise Planung Hand in Hand gehen können. Die Kombination aus grabenloser GFK-Sanierung und nachhaltiger Bauweise macht solche Projekte effizient und ressourcenschonend.
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